Sonntag, 19. Februar 2017

Simon Beckett - Totenfang - Eine Rezension

Mit "Totenfang" legt Simon Beckett den fünften Fall seiner Dr. Hunter- Reihe vor.

In diesem Roman geht es um Wasserleichen und die Forensik an diesen.
Mehr möchte ich nicht zum Inhalt mitteilen.

Mich hat das Buch enttäuscht. Der Spannungsbogen baut sich nicht auf und die Geschichte verliert sich in aufeinander folgenden Längen.

Ich hoffe, der sechste Band der Dr. Hunter-Reihe wird besser. Den vorliegenden fünften kann ich nicht empfehlen.

Sonntag, 11. Dezember 2016

Josh Bazell - Einmal durch die Hölle und zurück - Eine Rezension

"Einmal durch die Hölle und zurück" ist das zweite Buch von Josh Bazell, auf das ich mich sehr gefreut habe, nachdem ich das erste Buch von ihm nicht aus der Hand legen konnte.
Dennoch habe ich nach 180 von 410 keinen Zugang zu dem Buch gefunden und ich bin von dem Roman enttäuscht.

J.K. Rowling - Harry Potter und das verwunschene Kind - Eine Rezension

"Harry Potter und das verwunschene Kind" stammt nicht aus der Feder von J. K. Rowling. Vielmehr hat sie eng mit den beiden Autoren des Theaterstücks zusammen gearbeitet.

Ich habe das Theaterstück nicht gesehen, sondern nur die Textform gelesen. Und ich möchte eine Leseempfehlung aussprechen, denn die achte Geschichte mit und um Harry Potter ist gelungen.

Jonas Jonasson - Mörder Anders und seine Freunde... - Eine Rezension

Mit "Mörder Anders und seine Freunde nebst dem einen oder anderen Feind" legt Jonas Jonasson seinen dritten Roman vor.

Das Buch handelt von von zwei Charakteren, die sich vom Leben und ihren Vorfahren betrogen fühlen und alles daran setzen, an viele schwedische Kronen zu kommen, ohne selbst arbeiten zu müssen. Das Arbeiten obliegt immer in irgendeiner Art und Weise dem Mörder Anders.

Irrsinnig lustiger Roman mit ganz viel Herz. Damit passt sich "Mörder Anders" gut in die Reihe der Bücher von Jonas Jonasson ein.

Ich persönlich freue mich schon auf das nächste Buch des Autors und kann eine ausdrückliche Leseempfehlung aussprechen.

Donnerstag, 3. November 2016

Iny Lorentz - Die Ketzerbraut - Eine Rezension

Mit der "Ketzerbraut" legt Iny Lorentz einen historischen Roman über die Rolle und das Wirken von Händlern in Augsburg und München im 16. Jahrhundert vor.

Besonderes Augenmerk ruht auf der Verschlingung in die beginnende Krise der Kirche durch Luther ausgelöst. Die Wirren der beginnenden Reformation und die Reaktion von Adel und Klerus sind in die Erzählung eingebunden.

Das Buch ist gut inszeniert. Die grundlegende Intrige zieht sich durch die gesamte Erzählung. Jedoch müssen 350 Seiten gelesen werden, damit der Spannungsbogen wieder aufgebaut wird, nachdem er nach einigen Kapiteln zu Anfang des Buches abreißt.

Josh Bazell - Schneller als der Tod - Eine Rezension

Mit "Schneller als der Tod" legt Josh Bazell die Geschichte eines Mafiakillers aus Rache vor.

In seinem zweiten Leben wird der Hauptcharakter von seiner Vergangenheit eingeholt.

Ein rasantes und spannendes Buch über das Zusammenspiel zwischen organisiertem Verbrechen und Zeugenschutz, das unterhaltsam geschrieben ist.

Ausdrückliche Leseempfehlung!

Zu Recht Platz 1 der Krimi-Welt-Bestenliste und Deutscher Krimi Preis 2010.

Der Nachfolger "Einmal durch die Hölle und zurück" liegt schon auf dem Bücherstapel, den ich als nächstes angehe.

Eva Almstädt - Kalter Grund - Eine Rezension

Mit dem Ostseekrimi "Kalter Grund" legt Eva Almstädt einen Kriminalroman vor, der sich mit einer Familientragödie beschäftigt. In einem kleinen Dorf wird eine Landwirtsfamilie bei Nacht und Nebel umgebracht.

Das Buch führt die Suche nach dem Täter aus, dabei ist die Erzählung gut, wenn auch etwas langatmig. Neben der Ermittlung im Mordfall wird auch die persönliche Geschichte der Kommissarin beleuchtet. Sie ist in die ermittelnde Behörde versetzt worden und beißt sich als die Neue durch.
Schnell wird klar, dass die Morde im Zusammenhang mit Besitz, wirtschaftlichem Wohlstand und vor allem der Vergangenheit aller Beteiligten (mittelbar und unmittelbar) stehen.

Das Buch besitzt Längen, die überwunden werden müssen. Aber wer diese übersteht, wird mit einem sehr gut ausgearbeiteten Spannungsbogen belohnt.

Dienstag, 6. September 2016

M. C. Beaton - Agatha Raisin und der tote Richter - eine Rezension

M. C. Beaton hat in Großbritannien mit ihrer Krimi-Serie um Agatha Raisin großen Erfolg. Ich bin auf die Autorin bei einem Discounter aufmerksam geworden. Nicht, dass ich Beaton dort traf, sondern dieses Buch bei den Angeboten. Durchaus skeptisch habe ich das Buch zum Schnäppchenpreis gekauft; ohne eine gestempelte Remittente erstanden zu haben.
Zum Inhalt möchte ich nur soviel sagen, dass der Charakter Agatha Raisin sehr gelungen ist und genauso gerne Agatha Christie ließt, wie ich es getan habe. Irgendwann hat man alle Krimis von Agatha Christie einfach komplett gelesen...
Jedenfalls hat mir der Krimi sehr gut gefallen. Er hat mich unterhalten, war spannend und bis kurz vor Schluss ist nicht wirklich klar, wer denn der Mörder ist.
Beaton legt mit dem ersten Teil der Agatha Raisin-Reihe einen Krimi nach guter alter englischer Qualität vor. Aufgrund des Buches, das in den Cotswolds, einem Landstrich in den Midlands, habe ich auf Facebook eben diese Seite in meine Abos aufgenommen.

Leseempfehlung!!!
Ich werde mir die weiteren Bücher der Raisin-Reihe von Beaton gerne kaufen.

J. K. Rowling - Ein plötzlicher Todesfall - Eine Rezension

Nach der erfolgreichen Reihe über den jungen Zauberer Harry Potter schrieb J. K. Rowling mit "Ein plötzlicher Todesfall" einen Roman ausdrücklich für Erwachsene.
Dieses Buch ist eine ausführliche Beschreibung über die Verbreitung einer Todesnachricht eines Gemeinderates in einer kleinen Gemeinde. Welche Fragen und Vermutungen werden gestellt im Zusammenhang seiner sozialen Herkunft und seiner politischen Arbeit. Ebenfalls findet das Ansehen des Toten oder eher sein Beliebtheitsgrad in der Bevölkerung Anteil im Buch.

Für meinen Teil ist das Buch nicht mal im Ansatz mit einem Spannungsbogen ausgestattet, jedenfalls nicht auf den ersten 120 von 575 Seiten. An dieser Stelle habe ich das Buch gelangweilt zur Seite gelegt, da die Erzählungen immer detaillierter und weiträumiger werden; einen roten Faden jedoch nicht erkennen lässt.

Wer das Buch unbedingt lesen mag, soll das gerne tun. Eine Empfehlung möchte ich für "Ein plötzlicher Todesfall" nicht geben.


Donnerstag, 24. März 2016

Hansjörg Martin - Apollonia muss sterben - Eine Rezension

Ich habe das zweite Buch, das ich von Hansjörg Martin im Regal stehen hatte nun gelesen. Dabei handelt es sich um den Titel "Apollonia muss sterben". Meine Ausgabe stammt von 1991 und ist noch in DM ausgezeichnet.
Wiederum wurde hier eine Kriminalgeschichte als Thriller verlegt, doch die Meinung teile ich nicht.

Die Geschichte ist abermals leicht erzählt, denn es spielt im Urlaub. Neben einer Urlaubsromanze des Hauptcharakters ist ebenfalls ein Mord Bestandteil des Buches.
Beim Lesen wird schnell klar, dass Apollonia stirbt. Es bleibt nur die Frage "Wann?", auch das "Warum?" wird erläutert.

Des Weiteren tritt Korruption in der Geschichte auf den Plan.

Leider ist dieses Buch vielmehr eine Erzählung eines Urlaubsflirts in Spanien, bei dem offen bleibt wie er zwischen den beiden Charakteren weitergehen kann, als das es ein spannender Krimi ist. Eine Leseempfehlung kann ich nicht geben.